Mittwoch, 24. Juni 2009

Aktuelle Meldungen zu Wind-, Solar- und Atomenergie

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In der letzten Woche hatte ich auf Meldungen hingewiesen, wonach deutsche Unternehmen möglicherweise sehr bald die in Nordafrika "niedergehende" Solarenergie nutzen werden. Jetzt melden sich Wissenschaftler der Harvard University zu Wort, die festgestellt haben, dass ein weltweites Netz von Windenergieanlagen für sich genommen den gesamten aktuellen und zukünftigen Strombedarf der Menschheit befriedigen könnte:

RIESIGES POTENTIAL: Windenergie könnte ganze Welt versorgen
(SPIEGEL ONLINE)

Die Berechnung schließt dabei alle Landflächen ein, die sich nicht nahe an dichtbesiedelten oder in waldreichen und schneebedeckten Gebieten befinden. Zusätzlich werden auch Möglichkeiten für Offshore-Windparks bis zu 50 Meilen vor der Küste bis zu einer Wassertiefe von 200 m berücksichtigt. Mit diesem Potential könnte etwa das 80fache des in 2006 weltweit verbrauchten Stroms erzeugt werden!

Derweil begrüßen Merkel und Barroso das Projekt Desertec:

SOLARENERGIE AUS DER SAHARA: Merkel stellt EU-Geld für Wüstenstrom-Projekt in Aussicht
(SPIEGEL ONLINE)

Allerdings dämpft der RWE-Vertreter gleichzeitig bereits die Erwartungen, wonach im Rahmen dieses Projekts sehr bald in großem Stil Energie nach Deutschland transportiert werden könne. CDU-Politiker wie auch Energiewirtschaft scheinen bisher nicht auf Atom- und neue Kohlekraftwerke verzichten zu wollen.

Dabei verweist eine Studie des Ökoinstituts darauf, dass längere Laufzeiten der vorhandenen Atomkraftwerke nicht, wie häufig dargestellt zu einem geringeren Strompreis führen würden, sondern im Gegenteil:

STUDIE DES ÖKOINSTITUTS: Atomkraft treibt Strompreis in die Höhe
(SPIEGEL ONLINE)

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3 Euro retten seine Welt

Dienstag, 16. Juni 2009

Strom aus der Wüste

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Nun scheint es endlich so weit zu sein - ein Konsortium aus 20 großen Unternehmen, anscheinend v.a. aus Deutschland, plant die Nutzung von Solarenergie aus Nordafrika im großen Stil:

SOLARENERGIE: Deutsche Konzerne planen 400-Milliarden-Euro-Sonnenkraftwerke in der Wüste
(SPIEGEL ONLINE)

Grundlage hierfür sind keine teuren Solarzellen, wie man sie von manchen Dächern kennt, sondern eine Technologie, die sich bereits seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in den sonnenverwöhnten Trockenzonen Kaliforniens und Nevadas bewährt. In diesen Solarthermie-Kraftwerken wird Sonnenlicht mit Hilfe von Metallspiegeln gebündelt und auf Rohre gerichtet, in denen Wasser oder ein Spezialöl fließt. Analog dem erhitzten Wasser in einem herkömmlichen Kohlekraftwerk werden damit dann Turbinen angetrieben, die den Strom "erzeugen":

PARABOLSPIEGEL IN DER WÜSTE: Wie Europa von Kohle und Gas loskommt
(SPIEGEL ONLINE)

Um den Strombedarf der gesamten Welt zu decken, soll es dabei ausreichen, eine Fläche von der Größe Österreichs mit solchen Spiegeln und Kraftwerken zuzupflastern.

Derzeit sei diese Form der Stromerzeugung zwar noch nicht wettbewerbsfähig, spätestens 2020 soll solarthermisch erzeugter Strom jedoch mit fossil erzeugtem (Kohle, Erdöl) beim Preis gleichziehen. Für die Länder Nordafrikas dürfte ein Interesse am Bau dieser Kraftwerke v.a. daraus resultieren, dass die Erdölvorräte irgendwann zur Neige gehen und der Bedarf an Trinkwasser rapide steigt, welches nur durch energieintensive Meerwasserentsalzung gewonnen werden kann.

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McDonalds als Gewinner der Wirtschaftskrise?

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Anscheinend bekommt die Wirtschafts- und Finanzkrise zumindest den Fastfood-Produzenten recht gut, während die Hersteller von gesunder Kost eher das Nachsehen haben:

REZESSIONS-ESSEN IN DEN USA: Die fette Krise
(SPIEGEL ONLINE)

McDonalds gehört auch zu den Unternehmen, die in 2008 ein positives Ergebnis aufwiesen und für die für 2009 und 2010 zudem noch ein leichtes Gewinnwachstum erwartet wird.

Allerdings finde ich, dass man sich auch preiswert UND relativ gesund ernähren kann

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3 Euro retten seine Welt

Mittwoch, 10. Juni 2009

Wirtschaftsförderung in Perversion

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Der Wachstumswahn und das irrationale Bestreben nach Vollbeschäftigung scheint keine Grenzen zu kennen.

In China werden jetzt die Mitarbeiter von Behörden genötigt, ein Mindestmaß an Zigaretten zu rauchen - zur Förderung der entsprechenden heimischen Industrie:

230.000 Packungen im Jahr: Zum Rauchen verpflichtet
(ntv.de)

*kotz*

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
(Albert Einstein)


Und wenn man mal ein bisschen darüber nachdenken würde, käme man alsbald auf einige Produkte und Dienstleistungen, auf die man verzichten könnte. Was natürlich Personal freisetzen würde. Was allerdings wiederum kein Problem wäre, wenn man sich dabei mit Konzepten wie dem bedingungslosen Grundeinkommen auseinandersetzen würde. Was nicht nur gut für die Menschen, sondern auch gut für die Umwelt wäre.

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