Montag, 19. Dezember 2011

Günstig telefonieren bei Ortsgesprächen, Ferngesprächen und ins Ausland

Oder: Vorsicht bei Preselection-Verträgen für das Festnetz!

Wer für seinen Telefonanschluss einen Preselection-Vertrag mit einem Wettbewerber der Telekom abgeschlossen hat, sollte ab und zu einmal auf die aktuellen Tarife des jeweiligen Anbieters schauen. - Ich habe das leider nicht getan.

In 2006 habe ich mir einmal einen solchen Preselection-Vertrag aufschwatzen lassen. Das Telefonieren damit war auch lange Zeit sehr günstig und die Telefonrechnungen entsprechend niedrig. Irgendwann hat sich das allerdings geändert. Als ich mir dann jetzt doch einmal eine aktuelle Rechnung angeschaut habe, bin ich aus allen Wolken gefallen! Bei einer Recherche der aktuellen Tarife musste ich dann feststellen, dass zwar sehr günstige Tarife für Telefonate am Abend gelten, tagsüber allerdings pro Minute selbst für Ortsgespräche knapp 10 Cent verlangt werden!

Ab jetzt werde ich um günstig zu telefonieren wieder auf die Methode Call-by-Call zurückgreifen. Es gibt dazu eine ganze Reihe von Internetseiten, die jeweils aktuelle Übersichten möglicher Call-by-Call-Vorwahlen bieten, z.B. billiger-telefonieren.de, telespiegel.de und teltarif.de.

Man kann sich dabei für bestimmte Uhrzeiten die jeweils günstigsten Anbieter für Gespräche ins Festnetz, in die Mobilnetze und auch ins Ausland anzeigen lassen. Dabei können auch Anbieter ausgeschlossen werden, die besonders häufig Tarifänderungen vornehmen.

Bei einigen Anbietern werden vor Beginn des Gesprächs auch die Gesprächskosten pro Minute angesagt. Diese Anbieter sollte man vielleicht bevorzugen. Falls der Tarif dann doch teurer ist als erwartet, kann man notfalls auch noch auflegen. Auf diese Weise kann man eine Menge Geld sparen!

Übrigens kann man auch Ortsgespräche mit Call-by-Call-Vorwahl führen - dazu einfach vor der eigentlichen Telefonnummer die entsprechende Vorwahl des Anbieters wählen. Die Ortsvorwahl muss dann nicht mit eingegeben werden.

Preselection kommt mir jedenfalls nicht mehr in die Tüte!

Günstige Handyverträge

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Hinweis auf einen anderen interessanten Beitrag:
Geld sparen (und etwas für die Umwelt tun) durch weniger Abfall bei Lebensmitteln

Kommentare:

Karin hat gesagt…

Das zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, auch das Kleingedruckte zu lesen, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Es erspart viel Ärger und negative Überraschungen.

Wenn allerdings ein Anbieter nachträglich etwas an den Tarifen ändert, finde ich das aber auch sehr hinterlistig und nicht in Ordnung. ;-(

Call-by-Call-Angebote nutze ich (ergänzend zu den zwei Stunden Telefonzeit, die in unserem Tarif ohnehin inklusive = ohne Extrakosten sind) schon lange. Eine Zeitlang habe ich regelmäßig die aktuellen diesbezüglichen Tariftabellen aus der Tageszeitung ausgeschnitten. Leider waren die dort nur einmal wöchentlich drin, so dass etwaige zwischenzeitliche Tarifänderungen nicht ganz ausgeschlossen werden konnten.

Die von Dir genannten Informationsmöglichkeiten sind da um einiges aktueller, weniger (also gar nicht) umständlich und vor Allem jederzeit verfügbar. ;-)

Liebe Grüße
Karin

Gucky hat gesagt…

Ich bin durch den Beitrag erst überhaupt wieder darauf gekommen, daß es auch noch andere Möglichkeiten gibt als über den momentanen Provider zu telefonieren.
Als ich noch mit dem Modem im Netz unterwegs war (ich habe sehr spät DSL bekommen weil es hier nicht eher verfügbar war) hatte ich ein Wählprogramm welches je nach Tag und Zeit den günstigsten Anbieter auswählte (für die Datenanrufe).
Jetzt habe ich nun einen DSL-Vertrag der Gespräche ins Festnetz in beliebiger Zahl und Länge ohne zusätzliche Kosten erlaubt.
Deswegen ist mir die Möglichkeit der günstigen Anbieter total entfallen.
Aber... ich nutze diese Call by Call-Anbieter für Anrufe am Tage zu Mobiltelefonen !