Montag, 16. April 2012

Benzinpreisschwankungen zur Verwirrung der Autofahrer

In einem früheren Beitrag hatte ich darauf hingewiesen, dass die Mineralölkonzerne zur Jahreswende dazu übergegangen sind, Treibstoffe nicht mehr am Montag, sondern nunmehr am Samstag am günstigsten anzubieten.

Dies scheint allerdings mittlerweile hinfällig zu sein. Dafür hat sich in den letzten Wochen die Tendenz herauskristallisiert, dass die Preise für Benzin und Diesel über den Tag hinweg erheblich schwanken.

Der ADAC hat dazu jetzt in einer Untersuchung bei mehreren Tankstellen dreier Konzerne Schwankungen über den Tag von bis zu 12 Cent festgestellt. Dabei war der Sprit jeweils am Morgen am teuersten, am Abend am günstigsten.

Die Autoren des Beitrags in der aktuellen ADAC Motorwelt (Heft 4/2012) vermuten, dass die Preisschwankungen allein dazu dienen, die Autofahrer systematisch in die Irre zu führen.

Ich erwarte übrigens, dass diese "Regelmäßigkeit", dass Sprit am Abend am günstigsten ist, auch nicht von Dauer sein wird.

Das Kartellamt stellt zwar immer wieder fest, dass die Spritpreise bei uns unangemessen hoch sind, scheint aber nach wie vor keine Handhabe gegen die Politik der Mineralölkonzerne zu haben:

BENZINPREISE BLEIBEN HOCH: Kartellamt machtlos gegen Benzin-Oligopol
(FR ONLINE)

Meiner Meinung nach könnte man auf diese Behörde verzichten!

...

Von mir gibt es jetzt noch einen neuen Beitrag mit vielen Tipps zu einer spritsparenden Fahrweise:

Tipps zum Sprit sparen beim Autofahren

In dem Beitrag zeige ich allerdings auf, dass man nicht nur bei der Tankrechnung viel Geld sparen kann!

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