Donnerstag, 30. August 2012

Viel Geld gewinnen mit Lotto und anderem Glücksspiel

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Sie wollen wissen, wie Sie beim Lotto oder anderem Glücksspiel garantiert ganz viel Geld gewinnen können? Sie haben Interesse an einem todsicheren System?

Hier das System, das ich Ihnen gern ans Herz legen möchte:

Stecken Sie den Betrag, mit dem Sie z.B. wöchentlich spielen wollen, in eine Sparbüchse, einen Sparstrumpf oder Geldkassette Ihrer Wahl.

Nach Ablauf eines Jahres können Sie sich unter Garantie über ein schönes Sümmchen freuen. Das Ihnen immerhin nicht verloren gegangen ist.

Noch mehr Geld erzielen Sie, wenn Sie das Geld stattdessen auf Ihrem Tagesgeldkonto für sich arbeiten lassen.

Sonntag, 26. August 2012

Jährlicher TÜV für ältere Autos? Nein danke!

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Von der Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer... bis hin zu fest eingeplanten Ordnungs- und Bußgeldern - der gemeine private Autofahrer wird allein von staatlicher Seite immer wieder kräftig zur Kasse gebeten. Auch eine PKW-Maut ist immer wieder im Gespräch. Für eine zeitnahe und vollständige Instandsetzung von Autobahnen, Haupt- und Nebenstraßen reicht das Geld trotzdem nicht, denn die verschiedenen Steuern und Abgaben werden keinesfalls zweckgebunden erhoben.

Nun plant die EU einen neuen Streich. Diesmal zur Subventionierung von Prüfinstituten. Autos, die älter als sechs Jahre sind oder mehr als 160.000 km gefahren worden sind, sollen nämlich demnächst jährlich zum TÜV:

Verkehr: EU will ältere Autos jährlich zum TÜV schicken
(SPIEGEL ONLINE)

Allein die Prüfgebühr schlägt dabei mit 60 Euro zu Buche. Hinzu kommen Service-Arbeiten, die man im Vorfeld in der Werkstatt bzw. beim Autohaus anfallen, wo die Prüfung stattfindet.

Die Neuregelung trifft dabei vor allem sozial Schwache. Oder auch Autofahrer, die unter Nachhaltigkeit verstehen, dass nicht stets und ständig etwas Neues gekauft werden muss.

Natürlich sind die Prüfinstitute der Meinung, dass eine solche jährliche Hauptuntersuchung notwendig sei. (Aus Sicht der Prüfinstitute sicherlich sinnvoll, weil daraus in Deutschland jährliche Mehreinnahmen von 630 Millionen Euro resultieren würden.)

Bei genauer Betrachtung wäre eine solche jährliche Prüfung allerdings eine reine Abzocke! Der ADAC stellt fest, dass in Deutschland weniger als 0.5 Prozent der schweren PKW-Unfälle auf technische Mängel zurückzuführen seien. Ein Hauptteil davon gehe auf Reifenschäden zurück, die allerdings im Rahmen der Hauptuntersuchung nicht vollständig erfasst werden können.

Der ADAC bittet um Zusammenhang mit dem Thema "Jährliche HU für PKWs" um die Teilnahme an einer Befragung: hier klicken.

Ein weiterer Beitrag zum Thema Zumutungen für Autofahrer:

PKW-Maut, Tempo 30 in Ortschaften und andere Zumutungen für Autofahrer

Donnerstag, 23. August 2012

Ist das Elektro-Auto ein Irrweg?

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Als Autofahrer blickt man derzeit wieder mit ausgeprägtem Ärger auf die Spritpreise an den Tankstellen. Und wünscht sich vielleicht auch Alternativen zum immer teurer werdenden Rohstoff Erdöl.

In diesem Zusammenhang wird seit einiger Zeit auch das Elektroauto propagiert. Die Bundesregierung möchte gern bis 2020 eine Million Elektro-Autos auf die Straße bringen.

Die potenziellen Käufer spielen dabei allerdings bisher nicht mit:

Elektroautos finden nach wie vor kaum Käufer
(heise.de)

In 2011 wurden in Deutschland rund 2000 Elektroautos zugelassen, wovon allerdings nur 100 Fahrzeuge von Privatkunden gehalten werden. Bezogen auf insgesamt 3.17 PKW-Neuzulassungen in Deutschland sind allerdings selbst 2000 Neuzulassungen nur ein Bruchteil.

Allerdings ist auch festzustellen, dass Elektro-Autos unter realistischen Bedingungen eine recht schlechte Umweltbilanz aufweisen und nur bei der Verwendung von Strom allein aus erneuerbaren Energien ein positiver ökologischer Effekt festzustellen ist.

Wie sieht es nun um die Wirtschaftlichkeit des Elektroautos aus Verbrauchersicht aus?

Der ADAC hat Anfang des Jahres vergleichbare Diesel-, Otto- und Elektro-PKWs der unteren Mittelklasse im Hinblick auf Verbrauch (und Kohlendioxidausstoß) getestet:

Elektroautos weniger grün. Hoher Verbrauch dämpft die Freude
(Tagesspiegel)

Der dabei durchgeführte EcoTest erfolgte unter realistischen Bedingungen (Alltagsverkehr, Energieverbrauch für Licht, Heizung usw.).

Für die zwei getesteten Elektro-Autos lag der Verbrauch bei 25.7 bzw. 28.3 kW pro 100 km. Bei einem kWh-Preis von 22 Cent ergibt dies Stromkosten von 5.65 bzw. 6.23 Euro pro 100 km. Diese Kosten fallen tatsächlich deutlich geringer aus als bei einem vergleichbaren Diesel-PKW mit einem Verbrauch von 5 l bzw. 7.50 Euro oder einem Benzin-Auto mit einem Verbrauch von 6.5 l Super bzw. 11.05 Euro (wenn wir einmal die aktuellen Literpreise von etwa 1.50 Euro für Diesel und 1.70 für Superbenzin zugrunde legen).

Die Testergebnisse des ADAC zum Verbrauch fallen dabei allerdings fast doppelt so hoch aus wie die Angaben der Hersteller!

Welchen praktischen Wert hat das heutige Elektro-Auto für den normalen Autofahrer?

Den etwas günstigeren Kosten beim Verbrauch stehen deutlich höhere Anschaffungskosten und eine viel zu geringe Reichweite von maximal etwas über 100 km gegenüber. Diese Reichweite reduziert sich noch einmal, wenn Strom für Heizung usw. verbraucht wird. Oder im Winter:

Reichweite von Elektroauto sinkt im Winter drastisch
(heise.de)

Dabei ist für das Laden der Akkus jeweils ein Zeitbedarf von bis zu 8 Stunden anzusetzen. Ich persönlich benötige allerdings ein Auto, dass mir eine Reichweite von mindestens 700 km bietet oder ein Tanken bzw. Nachladen innerhalb weniger Minuten ermöglicht.

Elektro-Fahrzeuge kommen unter aktuellen Bedingungen lediglich als Fahrzeug für kurze Strecken in der Stadt und ortsnahes Pendeln in Frage. Allerdings stellt sich die Frage, ob es nicht besser wäre, stattdessen verstärkt in den öffentlichen Personennahverkehr zu investieren.

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Aktueller Linktipp: Tipps zum Spritsparen beim Autofahren