Dienstag, 25. September 2012

Erdgas - der verschwendete Rohstoff

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Erdgas gehört neben Erdöl, Steinkohle und Braunkohle zu den fossilen Brennstoffen und wichtigsten Energieträgern.

Erdgas wird hauptsächlich zum Beheizen von Wohn- und Gewerberäumen, zur Erzeugung von Strom und Prozesswärme für die Industrie und - dies allerdings nur in kleinem Umfang - als Treibstoff für Kraftfahrzeuge genutzt.

Weltweit werden jährlich etwa 2.7 Billionen Kubikmeter Erdgas gefördert. Darin nicht enthalten sind allerdings 150 Milliarden Kubikmeter Erdgas, die bei der Förderung von Erdöl zu Tage gefördert und einfach abgefackelt werden. Dieselbe Menge wird in den Ländern der EU in vier Monaten verbraucht.

Theoretisch ließe sich auch dieses Gas nutzen. Dies wird aber wegen eines großen Aufwands und damit verbundener Kosten nur zu einem geringen Teil gemacht.

Die Folgen davon sind gravierend. Die Verbrennung verursacht enorme Umweltschäden in den Fördergebieten. Hinzu kommen Krankheiten wie chronische Atemwegserkrankungen, Entzündungen der Haut und der Augen, Krebs, Fehlgeburten und missgebildete Babies bei den Menschen, die dort leben:

Erdgas: In den Wind geblasen
(SPIEGEL ONLINE

In diversen Ländern ist das Abfackeln von Erdgas bereits verboten. Dies wird allerdings häufig nur unzureichend kontrolliert oder nur mit geringen Strafgebühren belegt, die die Konzerne bereitwillig zahlen.

Der Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan (CH4). Bei der Verbrennung entstehen Kohlendioxid und Wasser. Methan hat als Treibhausgas die 23fache Wirkung von Kohlendioxid. Daher ist es klimatechnisch immer noch besser, das Gas abzufackeln als es einfach so in die Atmosphäre abzulassen.

Noch besser wäre es freilich, wenn dieses Erdgas effizient zur Energie- und Wärmeerzeugung genutzt würde.

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Freitag, 7. September 2012

Wirtschaftswissenschaftler beim Wechsel einer Glühbirne bzw. Energiesparlampe

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Wie viele Wirtschaftswissenschaftler benötigt man, um eine kaputte Glühbirne oder Energiesparlampe auszuwechseln?

Ein Gremium führender Wirtschaftswissenschaftler kam bei der Diskussion dieser Frage zu folgenden Schlussfolgerungen:

1. Es gibt keinen Grund, die Glühbirne auszuwechseln. Alle Bedingungen zum Leuchten sind erfüllt. Aktuelle Gutachten zeigen eine zunehmendes Vertrauen darin, dass die Glühbirne wieder anfangen wird zu leuchten.

2. Wenn die Glühbirne wirklich hätte ausgewechselt werden müssen, dann hätten das die Kräfte des Marktes schon gemacht.

3. Wenn die Regierung die Glühbirne in Ruhe ließe, würde sie sich von selbst einschrauben.

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Dienstag, 4. September 2012

Wie vertrauenswürdig sind Bio-Produkte aus dem Supermarkt?

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In den letzten Jahren hat in den Supermärkten bis hin zu den Discountern ein recht ansehnliches Sortiment an Bio-Produkten Einzug gehalten.

Dabei ist es erstaunlich, in welchen Mengen Bio-Produkte auf einmal zu haben sind. Und wie preiswert.

Aber stammt solch Fleisch mit Bio-Label wirklich von glücklichen Tieren, die auf einer Wiese frei herumlaufen und grasen können?

Und sind Obst und Gemüse mit Bio-Label wirklich ökologisch nachhaltig produziert?

Eine gestern in der ARD gelaufene Reportage zeigt das Gegenteil:

"Wie billig kann Bio sein?"
(DasErste.de)

(Wer die Reportage verpasst hat, kann den halbstündigen Film bis auf weiteres noch in der ARD-Mediathek abrufen - hier klicken - vermutlich aber nur für begrenzte Zeit!)

Da gibt es große Mastanlagen, auf denen buchstäblich kein Schwein frei draußen herumläuft.

Legehühner leben unter ähnlichen Bedingungen wie Hühner in konventioneller Produktion.

Hier erhältliche Bio-Kartoffeln stammen aus Ägypten, wo sie aufwendig künstlich bewässert werden müssen. Wobei die einschlägige EU-Richtlinie zur Einstufung von Bio-Produkten das Thema Bewässerung aber völlig außen vor lässt.

Nachhaltig ist allerdings etwas anderes!

Da ist es auf jeden Fall besser, auf Produkte aus der Region bzw. einheimischer Produktion zurückzugreifen. Selbst wenn es sich um Produkte aus konventioneller Produktion handelt. Allerdings entfallen dabei wenigstens lange Transportwege und damit verbundener Verbrauch von Treibstoffen und Ausstoß an Kohlendioxid. Auch die Notwendigkeit künstlicher Bewässerung hält sich in Deutschland in Grenzen.

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