Dienstag, 4. September 2012

Wie vertrauenswürdig sind Bio-Produkte aus dem Supermarkt?

In den letzten Jahren hat in den Supermärkten bis hin zu den Discountern ein recht ansehnliches Sortiment an Bio-Produkten Einzug gehalten.

Dabei ist es erstaunlich, in welchen Mengen Bio-Produkte auf einmal zu haben sind. Und wie preiswert.

Aber stammt solch Fleisch mit Bio-Label wirklich von glücklichen Tieren, die auf einer Wiese frei herumlaufen und grasen können?

Und sind Obst und Gemüse mit Bio-Label wirklich ökologisch nachhaltig produziert?

Eine gestern in der ARD gelaufene Reportage zeigt das Gegenteil:

"Wie billig kann Bio sein?"
(DasErste.de)

(Wer die Reportage verpasst hat, kann den halbstündigen Film bis auf weiteres noch in der ARD-Mediathek abrufen - hier klicken - vermutlich aber nur für begrenzte Zeit!)

Da gibt es große Mastanlagen, auf denen buchstäblich kein Schwein frei draußen herumläuft.

Legehühner leben unter ähnlichen Bedingungen wie Hühner in konventioneller Produktion.

Hier erhältliche Bio-Kartoffeln stammen aus Ägypten, wo sie aufwendig künstlich bewässert werden müssen. Wobei die einschlägige EU-Richtlinie zur Einstufung von Bio-Produkten das Thema Bewässerung aber völlig außen vor lässt.

Nachhaltig ist allerdings etwas anderes!

Da ist es auf jeden Fall besser, auf Produkte aus der Region bzw. einheimischer Produktion zurückzugreifen. Selbst wenn es sich um Produkte aus konventioneller Produktion handelt. Allerdings entfallen dabei wenigstens lange Transportwege und damit verbundener Verbrauch von Treibstoffen und Ausstoß an Kohlendioxid. Auch die Notwendigkeit künstlicher Bewässerung hält sich in Deutschland in Grenzen.

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