Mittwoch, 14. November 2012

Partnersuche ohne teure Partneragentur oder Partnervermittlung

In letzter Zeit hat die Werbung für Partneragenturen und Single-Börsen deutlich zugenommen. In nerviger Weise. Zumindest fällt mir das auf, wenn ich mir ab und zu etwas im Privatfernsehen anschaue.

Solche Partneragenturen sind üblicherweise kostenpflichtig. Es leuchtet mir durchaus ein, dass so etwas beworben werden muss...

Allerdings müssen "Bedürftige" nicht wirklich auf solche Angebote eingehen. Denn auch kostenlos zu benutzende soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und Xing bieten die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen, aus denen sich echte Freundschaften und auch mehr entwickeln können. Vorausgesetzt, man ist nicht krampfhaft auf der Suche, sondern bereit, das mit der Partnersuche und Partnerfindung ruhig und locker anzugehen.


Was ist dabei zu beachten?

Facebook: Dieses Netzwerk mit mittlerweile über 900 Millionen Nutzern bietet die Möglichkeit, nach Bekannten und Freunden zu suchen und diesen eine Freundschaftsanfrage zu senden, die diese dann bestätigen müssen. Man kann eigene Postings veröffentlichen und bei Freunden kommentieren sowie privat mit seinen Freunden chatten. Aus den öffentlichen Diskussionen zu Facebook-Postings, an denen sich auch andere Freunde von Freunden beteiligen, können sich dabei weitere Kontakte ergeben. Man kann sich auch von Facebook Freunde vorschlagen lassen, die Freundeslisten der Freunde und Bekannte durchgehen oder Fan-Seiten (z.B. von Künstlern oder politischen Parteien) liken und dort nach Personen mit gleichen Interessen suchen. Allerdings sollte man nicht einfach wildfremden Leuten eine Freundschaftsanfrage senden. Diese könnten sich darüber beschweren, wofür man dann von Facebook gesperrt wird. Besser ist es, dann erst einmal per Privatnachricht höflich anzufragen.

Twitter: Man kann anderen Nutzern folgen und deren öffentliche Postings lesen (außer bei Profilen, deren Postings nur für zugelassene Kontakte sichtbar sind). Öffentliche Postings können als Mention kommentiert werden. Personen, die einem zurückfolgen, kann man auch private Nachrichten senden. Auch hier sind längere Unterhaltungen möglich. Großes Manko bei Twitter: Öffentliche und private Nachrichten sind auf 140 Zeichen beschränkt. Des weiteren werden öffentliche Diskussionen bei Beteiligung mehrerer Twitterer schnell unübersichtlich.

Google+: Hier kann man andere Nutzer zu seinen "Kreisen" hinzufügen, deren öffentliche Postings lesen und kommentieren und auch private Nachrichten senden.

Xing: Dieses Netzwerk zielt vor allem auf das Sammeln geschäftlicher Kontakte ab. Allerdings ist es auch hier möglich, Kontakte zu knüpfen, aus denen sich ähnlich wie bei Kontakten auf der Arbeit auch private Beziehungen ergeben können. Man kann nach Bekannten und Freunden suchen und mit diesen private Nachrichten austauschen sowie öffentliche Postings kommentieren. Xing bietet zusätzlich die Möglichkeit, in Gruppen und öffentlichen Foren zu diskutieren. Die kostenlose Basisversion ist in ihrer Funktionalität etwas eingeschränkt, bietet aber im wesentlichen bereits die hier genannten Vorteile.

Für alle diese Netzwerke gilt: Über einen längeren Zeitraum kann man Kontakte intensivieren und Menschen, mit denen man intensiv kommuniziert, auch sehr gut kennenlernen. Dabei können sich echte freundschaftliche Beziehungen und auch mehr entwickeln. Und wenn nicht, so bieten die Netzwerke mindestens die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und/oder angeregt zu unterhalten.

Ein ausführlicher Beitrag zu psychologischen Aspekten der Partnersuche und Partnerfindung:

Partnersuche: Den richtigen Partner
und die große Liebe finden

Ich bin dabei der Auffassung, dass eine krampfhafte Suche in dieser Angelegenheit nichts bringt. Es ist sinnvoller, Kontakte zu knüpfen, aus denen sich etwas entwickeln kann, aber nicht muss. Manche Chance in privater wie auch geschäftlicher Hinsicht ergibt sich gerade dann, wenn man es nicht erwartet.

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1 Kommentar:

Wolf hat gesagt…

Das ist wohl die Kunst: genau das innerlich loslassen, was man will. Oft bekommt man gerade das, was man nicht mehr (krampfhaft) will.